Gemeindearchiv Klamp
Gemeindearchiv Klamp Gemeindearchiv Klamp
50 Jahre TSV Wentorf von 1956 e.V. 1956 – 2006
Aus der Geschichte unseres Vereins
erstellt von Otto Hinrichsen

 

Entstehung des Vereins

Als Deutschland 1954 die Fußballweltmeisterschaft gewann, gab es einen enormen Aufschwung in Sachen Fußball. So auch in der Gemeinde Klamp. Viele Jugendliche und Kinder spielten in ihrer Freizeit Fußball. Gespielt wurde auf dem ehemaligen Schulhof in Wentorf. Dieser Platz wurde jedoch bald zu klein, weil auf einmal viele Fußball spielen wollten. Man hat dann bei dem Bauern Wulf in Rodenkrog (Ortsteil von Wentorf) auf einer Kuhweide gespielt. Da es immer mehr Fußballer wurden, kam man auf die Idee, einen Verein zu gründen, um wettbewerbsmäßig zu spielen. Diese Initiative kam hauptsächlich von Heinrich Hansen aus Wentorf.

 

Gründung des Vereins

Man fragte beim Kreissportverband nach, welche Vorrausetzungen zu erfüllen seien, um einen Verein zu gründen. Es wurde uns mitgeteilt, dass mindestens 55 Unterschriften von Einwohnern aus der Gemeinde erforderlich sind, die sich an der Gründung beteiligen oder damit einverstanden sind. Einige Leute haben dann die Unterschriften gesammelt. Es sollen weit mehr als 55 Unterschriften gewesen sein. Mit der Unterschriftenliste ist dann Helmut Kruse aus Vogelsdorf mit seinem LKW zum Kreissportverband nach Plön gefahren. Dort wurde dann die Genehmigung erteilt, einen Sportverein zu gründen.

Im April 1956 fand dann in Rönfeldholz in der Gaststätte „Waldschänke“ die Gründungsversammlung statt. Wieviel Leute an dieser Gründungsversammlung teilnahmen, ist nicht mehr festzustellen, da bis zum Jahr 1969 nur noch wenige Unterlagen vorhanden sind.

Helmut Kruse aus Vogelsdorf wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Zweiter Vorsitzender wurde Heinrich Hansen, der auch das Amt des Fußballobmanns übernahm. Schriftführer wurde Adolf Baumgarten und Kassenwart Karl Höppner.

Fußball, Tischtennis und Turnen sollten die Sportarten sein. So entstand der Vereinsname: „Turn-Sport-Verein Wentorf“. Schwarz-Gelb wurden die Vereinsfarben. Dies hatten Ludwig und Friedrich Gössing aus Gottesgabe vorgeschlagen, die als Landwirte gerade aus dem Ruhrgebiet nach Gottesgabe umgesiedelt waren und Anhänger von Borussia Dortmund gewesen sind, die die gleichen Farben trugen. Es wurde beschlossen, dass jeder seine eigene Sportkleidung kaufen musste.

Im Laufe des Jahres 1956 traten 61 Mitglieder dem Verein bei.

- 35 Aktive über 18 Jahren, davon 31 Männer und 4 Frauen.

- 17 Jugendliche unter 18 Jahren und 9 passive Mitglieder.

 

 

TSV Wentorf - Mitglieder - Verzeichnis 1957
I. Aktive Mitglieder über 18 JahrenII. Passive MitgliederIII. Jugendmitglieder unter 18 Jahre
01.Werner Boll, Rönfeldholz 01.Adolf Baumgarten, Wentorf 01.Hans Jürgen Driller, Rönfeldholz
02.Richard Ehlers, Darry 02.Hans Beck, Rönfeldholz 02.Uwe Ehlers, Wentorf
03.Meta Ehrk, Rönfeldholz 03.Karl Höppner Vogelsdorf 03.Willi Ehlers, Wentorf
04.Otto Ehrk, Rönfeldholz 04.Helmut Kruse, Vogelsdorf 04.Erwin Franzke, Rönfeldholz
05.Adolf Frahm, Rönfeldholz 05.Hans Wilhelm Lange, Vogelsdorf05.Wilfried Franzke, Rönfeldholz
06.Edeltraut Franzke, Rönfeldholz06.Ewald Möller Rönfeldholz 06.Gertrud Giese, Rönfeldholz
07.Gustav Glaser, Wentorf 07.Hermann Paustian, Wentorf 07.Herbert Giese, Rönfeldholz
08.Friedrich Gössing, Gottesgabe 08.Kurt Trinks, Klamp 08.Lilli Hallmann, Gottesgabe
09.Ludwig Gössing, Gottesgabe 09.Wilhelm Wulf, Wentorf 09.Rainer Jens, Gottesgabe
10.Alfons Hallmann, Gottesgabe   10.Uwe Jens, Gottesgabe
11.Ewald Hamann, Wentorf   11.Heinz Kruse, Vogelsdorf
12.Heinrich Hansen, Wentorf   12.Helmut Kruse, Vogelsdorf
13.Werner Haß, Gottesgabe   13.Hans Adolf Makoben, Wentorf
14.Ernst Hempel, Wentorf   14.Peter Möller, Rönfeldholz
15.Otto Hinrichsen, Wentorf   15.Renate Schönefeld, Rönfeldholz
16.Kurt Höppner, Vogelsdorf   16.Peter Warczak, Rönfeldholz
17.Hans Ulrich König, Gottesgabe   17.Heinz Hugo Wulf, Wentorf
18.Peter König, Gottesgabe     
19.Bernhard Krutzki, Lütjenburg     
20.Hermann Kunz, Wentorf     
21.Werner Lorenzen, Rönfeldholz     
22.Hans Möller, Rönfeldholz     
23.Dieter Rath, Vogelsdorf     
24.Hans August Rath, Vogelsdorf     
25.Hilde Rath, Vogelsdorf     
26.Heiner Rönnfeldt, Wentorf     
27.Herbert Rudolph, Rönfeldholz     
28.Helmut Salewski, Kiel     
29.Hans Schnell, Vogelsdorf     
30.Olga Schönefeld, Rönfeldholz     
31.Hans Schumann, Klamp     
32.Erich Segner, Engelau     
33.Kurt Stender, Dannau     
34.Karl Heinz Wellenberg, Darry     
35.Helmut Wulf, Wentorf     

 

 

1956 wurden eine Herren- und eine Schülerfußballmannschaft aufgestellt, die jedoch im Jahr 1956 nur Freundschaftsspiele austragen durften, da der TSV keinen eigenen Platz hatte. Die Heimspiele wurden auf dem Sportplatz des SV Rantzau in Rantzau ausgetragen. Jeder Spieler musste sehen, wie er dort hinkam, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Zu den Auswärtsspielen fuhr man mit dem LKW des 1. Vorsitzenden.

Zwei Tischtennisplatten wurden angeschafft und einige Mitglieder spielten dann auf dem Saal in Rönfeldholz. Auch das Frauenturnen fand dort statt.

1957 konnten zwei Herrenmannschaften, eine Jungmann- und eine Schülermannschaft aufgestellt werden, die dann an den Punktspielen teilnahmen. Als Sportplatz wurde eine Weidefläche des Bauern Richers aus Wentorf gepachtet, die zwischen Wentorf und Vogelsdorf lag (siehe Skizze). Der Platz hatte eine erhebliche Schräglage und diagonal über den Platz befand sich ein Feldweg. Wenn ein Bauer zu den dahinterliegenden Feldern wollte, musste das Spiel kurzfristig unterbrochen werden. Die Hölzer für die Tore spendete die Forstverwaltung Panker. Damals wurde noch ohne Tornetze gespielt, somit konnten die Heimspiele auf diesem Platz ausgetragen werden. Umziehen mußte man sich in der ehemaligen Schule oder auf dem Sportplatz am Knick. Wenn man sich nach dem Spiel waschen wollte, so konnte man den Außenwasserhahn an der Schule benutzen.

Bis einschließlich 1961 wurde auf diesem Platz gespielt. Alle Spiele fanden am Sonntag statt. Zu den Auswärtsspielen wurde dann mit einem Bus gefahren. Jeder Mitfahrer musste dafür beim Einstieg 1 DM bezahlen. Sämtliche Mannschaften spielten beim gleichen Auswärtsverein. Die Abfahrt begann ca. zwischen 9.00 Uhr - 10.00 Uhr und man kam so zwischen 17.00 Uhr - 18.00 Uhr wieder zurück. Für die Unterhaltung im Bus sorgte der Musiker Ewald Möller mit seinem Akkordeon. Es war eine Stimmung wie bei einem Betriebsausflug.

1959 stellte der Verein an die Gemeinde einen Antrag für den Bau eines Sportplatzes mit der Fläche von 90 x 50 m. Die Gemeinde stimmt dem Antrag zu. Ein Jahr später wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Gebaut wurde auf der Fläche, auf der sich auch der heutige Platz befindet. 6000 DM stellte die Gemeinde dafür zur Verfügung, davon bekam sie 4000 DM Zuschüsse vom Landes- und Kreissportverband.

Das vorhandene Gelände hatte einen starken Höhenunterschied. Es mussten teilweise an einigen Stellen 2 m abgetragen und an anderen Stellen 3 m aufgefüllt werden, sodass die 6000 DM natürlich nicht ausreichten. Eine Firma aus Plön war mit den Bauarbeiten beauftragt gewesen, doch als ca. 1/3 der Erdarbeiten erledigt waren, war auch das Geld verbraucht. Man kam dann auf die Idee, ob die Bundeswehr die restlichen Planierarbeiten machen könnte. Gesagt-getan.

Der Bürgermeister Hermann Paustian und der 1. Vorsitzende des TSV Erich Franzke verhandelten mit der Bundeswehr. Sie hatten Erfolg. Die Pionierabteilung aus Plön hat dann mit einer großen Raupe die restlichen Arbeiten ausgeführt. Die Gemeinde musste nur die Kraftstoffkosten übernehmen. Die Feinplanierung, Einsaat und Einrichtung des Platzes mussten in Eigenleistung vom TSV erbracht werden.

Ab 1962 fanden dann die Fußballspiele auf dem neuen Sportplatz statt..

Wie bereits vorher berichtet, sind aus aus den sechziger Jahren kaum Berichte vorhanden. 1963 meldete der TSV Wentorf dann erstmalig drei Herrenmannschaften zum Spielbetrieb.

In der Saison 64/65 feierte die 1. Herrenmannschaft ihre erste Meisterschaft. Sie wurden Meister in der 2. Kreisklasse nach einem 3:2 Sieg in einem Entscheidungsspiel gegen den TSV Lütjenburg (beide waren punktgleich) und stiegen in die 1. Kreisklasse auf. Bis 1965 gab es folgende Vorsitzende: Helmut Kruse, Erich Franzke, Heinrich Hansen und Robert Wiese. In diesem Jahr wurde Heinz Unruh aus Lütjenburg zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er leitete 25 Jahre den TSV in dieser Funktion. Die Jahreshauptversammlung hatte in der Gaststätte Seekrug stattgefunden.

1966 bestand die Fußballabteilung aus drei Herren- und vier Jugendmannschaften. Im August wurde das 10-jährige Stiftungsfest gefeiert. Zu Gast waren die 1. und 2. Herrenmannschaft von Kickers 1900 Berlin.

1969 wurde eine Damenmannschaft gegründet, die ihr erstes Fußballspiel gegen die Knabenmannschaft des TSV austrug.

1970 wurde Otto Hinrichsen zum 2. Vorsitzenden gewählt. 20 Jahre führte er in dieser Funktion den Verein mit.

1971 nahm der Verein mit 9 Mannschaften an Punktspielen teil; drei Herren-, fünf Jugend- und eine Damenmannschaft. Die 1. Herren spielte in der Kreisliga, die 2. Herren in der A-Staffel, die 3. Herren in der B-Staffel und die A-Jugend wurde Kreismeister und stieg in den Bezirk auf.

In diesem Jahr wurde beschlossen, ein eigenes Sport- und Jugendheim zu bauen. Um Zuschüsse zu bekommen, musste man ein eingetragener Verein mit Gemeinnützigkeit sein. Dafür musste der gesamte Vorstand neugewählt und eine neue Satzung aufgestellt werden. Dann wurde der Antrag beim Amtsgericht eingereicht und mit Datum vom 22. Sept. 1971 wurde der TSV ein eingetragener Verein.

Name: TSV Wentorf von 1956 e.V.

Es wurde ein Bauplan erstellt und beim Kreisbauamt eingereicht. Der Bau wurde vom Kreis abgelehnt. Da war man der Auffassung, dass wir die ehemalige Schule benutzen könnten, da es ja dort keinen Schulunterricht mehr geben würde. Der TSV wollte aber ein eigenes Sportheim haben. Nach vielen Gesprächen wurde dann doch die Baugenehmigung erteilt.

Die Kostenkalkulation lag bei 180.000 DM. Es wurden umgehend Zuschüsse beantragt. Folgende Finanzierung war vorgesehen:

Eigenleistung TSV 84.000 DM, Kreiszuschuß 30.000 DM, Länderzuschu? 36.000 DM und Sportförderung 30.000 DM.

Das Baugrundstück wurde von der Gemeinde Klamp auf Erbpacht zur Verfügung gestellt. Da man nun eine Sportheim bauen durfte, wollte man auch einen neuen Sportplatz haben. Es wurde an die Gemeinde ein Antrag gestellt, die Spielfläche des Platzes zu vergrößern, zu

erneuern und mit einer Drainage zu versehen.

1972 wurde mit dem Bau des Sportheimes begonnen und es wurde 1974 fertiggestellt. Die Mitglieder des TSV haben 12.496 Arbeitsstunden an Eigenleistung beim Bau erbracht. Im gleichen Jahr begann die Gemeinde mit der Sportplatzerneuerung, die auch 1974 beendet wurde. Die Gemeinde hatte zur Bedingung gemacht, dass der Unterhalt des Platzes vom TSV übernommen werden musste. In der Zeit der Sportplatzerneuerung wurden von 1972-1974 alle Heimspiele bei den Nachbarvereine vom TSV Selent und TV Grebin ausgetragen. Die Tischtennisspieler bildeten in diesem Jahr eine Spielgemeinschaft mit dem SC Kaköhl.

Am 10. August 1974 wurden das Jugend- und Sportheim und der neue Sportplatz eingeweiht.

Von 1956 bis zum Jahre 1974 war die „Waldschänke" in Rönfeldholz das Vereinslokal des TSV Wentorf gewesen. Die 1. Herrenmannschaft spielte gegen die Landesauswahl von Schleswig-Holstein.

1975 wurde die 1. Herrenmannschaft Kreismeister und stieg in die Bezirksklasse auf.

1976 meldete der TSV drei Herrenmannschaften für die Saison 76/77. Die A-Jugend stieg aus dem Bezirk ab. Die Damen erreichten in ihrer Staffel den 2. Platz und nahmen an einem Turnier in Berlin teil. Die 2. Herrenmannschaft wurde Vizemeister in der A-Klasse und stieg in die Kreisliga auf. Die 3. Herren wurde Meister in der B-Klasse, verzichtete aber auf den Aufstieg.

In diesem Jahr wurde dem TSV Wentorf der Wanderpreis des Kreises Plön für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Vereinsarbeit verliehen.

1977 nahmen drei Herren-, eine Damen- und drei Jugendmannschaften an den Punktspielen teil. An die Gemeinde wird ein Antrag für einen zweiten Sportplatz gestellt, der als Ausweich- und Trainingsplatz dienen soll.

Die Gemeinde begann 1979 mit dem Bau des 2. Platzes. Der Grandplatz wurde Ende 1981 fertiggestellt und eingeweiht. Der Bau der Flutlichtanlage wurde durch Spenden und Eigenleistung ermöglicht.

In diesem Jahr meldete der TSV erstmalig vier Herrenmannschaften.

Die 2. Herrenmannschaft gewann den Kreispokal für untere Mannschaften.

1980 war für den Verein ein sehr erfolgreiches Jahr. Die 1. Mannschaft wurde Meister in der Bezirksklasse und stieg in die Bezirksliga auf. Die Damen belegten den 2. Platz in der Bezirksliga.

In diesem Jahr meldete der Verein vier Herren-, eine Damen- und vier Jugendmannschaften. Wir hatten acht geprüfte Schiedsrichter und die Mitgliederzahl war auf ca. 300 Mitglieder gestiegen.

Ein Jahr später (1981) feierte der TSV sein 25-jähriges Jubiläum.

Vom 30. Juli bis zum 2. August wurde in einem großen Festzelt gefeiert, welches auf dem Parkplatz errichtet worden war.

In der Saison 81/82 wurde die 1. Herrenmannschaft Vizemeister in der Bezirksliga Ost.

Die 2. Herren stieg aus der Kreisliga ab.

1984 und 1985 wurde die Damenmannschaft Verbandsligameister (Landesmeister) von Schleswig-Holstein und nahm an den Ausscheidungsspielen zur Deutschen Meisterschaft teil.

Im ersten Jahr spielte man gegen Tennis Borussia Berlin und im zweiten Jahr gegen den TuS Ahrbach aus Hessen.

Jeweils fünfhundert Zuschauer verliehen diesen Spielen einen würdigen Rahmen.

In diesen beiden Jahren gewannen man außerdem auch den Kreispräsidentenpokal für Damen-Mannschaften.

1985 feierte die 2. Herrenmannschaft die Meisterschaft in der A-Klasse und stieg in die Kreisliga auf. Die 3. Herren wurden Vorletzter und stieg in die B-Klasse ab.

Die 1. Herrenmannschaft gewann erneut den Kreispräsidentenpokal.

Ab 1987 ging die Erfolgskurve der Wentorfer Mannschaften nach unten. In diesem Jahr wurde eine richtige Altherrenmannschaft ins Leben gerufen. 1990 wurde die 3. Herrenmannschaft Meister in der C-Klasse.

1990 stellte sich der 1. Vorsitzende Heinz Unruh nach 25-jähriger Amtszeit nicht zur Wiederwahl.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Otto Hinrichsen aus Wentorf gewählt, der seit 1970 schon 2. Vorsitzender war.

Heinz Unruh wurde zum Ehrenpräsidenten des TSV Wentorf ernannt.

Im Jahr 2000 stellte sich Otto Hinrichsen auf der Jahreshauptversammlung des TSV nach 30-jähriger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl. Neuer Vorsitzender wurde Bernd Wiese aus Lütjenburg. Otto Hinrichsen wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt

2005 wird die 1. Herrenmannschaft, im Jahr vor dem 50-jährigen Bestehen, Meister in der Kreisliga Plön mit 83 Punkten und einem Torverhältnis von 115:17. Der TSV hat in diesem Jahr drei Herren-, eine Altherren-, eine Frauen-, zwei Mädchen- und sechs weitere Jugendmannschaften. Vier dieser Jugendmannschaften bilden eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Hessenstein. Der TSV hat ca. 250 Mitglieder.

 

Verbindung zu anderen Sportvereinen

Zum 10-jährigen Bestehen des TSV im Jahre 1966 waren Fußballer von Kickers 1900 Berlin in Wentorf zu Gast. Diese besuchten uns auch in den folgenden Jahren noch etliche Male.

1971 und 1975 war der TSV zu Gast in Berlin. Die Fahrten mit dem Bus durch die ehemalige DDR haben bestimmt noch viele in der Erinnerung. Auch zu dem Sportverein vom BV Maribo Nakskov und Vordingborg aus Dänemark und dem FC Hüfingen gab es über viele Jahre lang enge Verbindungen.

Die Altherren pflegt eine jahrelange Freundschaft zum TSV Kattendorf in der Nähe von Segeberg. Zu Gast waren auch Verbandsligamannschaften aus Itzehoe, Eutin, Kiel und Neumünster.

Alle Vereine aufzuzählen, die Gast in Wentorf waren, würde aber den Rahmen sprengen.

 

Veranstaltungen

Von 1957 bis Mitte der sechziger Jahre wurde immer am Ostersonntag das Stiftungsfest gefeiert. Es fanden Fußballturniere mit allen Mannschaften auf dem Sportplatz in Wentorf statt.. Danach wurde mit Musik nach Rönfeldholz zum Krug marschiert, wo dann abends getanzt wurde. Ab 1966 wurden die Stiftungsfeste ohne Umzug durchgeführt. Nach den Fußballspielen gab es Aufführungen und Vorträge von TSV-Mitgliedern und anschließend wurde getanzt.

Ab 1974 bis Anfang der achtziger Jahre wurden die Feste als Weihnachtsfeiern in der Gaststätte Kossautal in Lütjenburg durchgeführt. Diese Feste sind bei vielen bis heute unvergesslich. Es wurde Theater gespielt und Vorträge gehalten. Mit einer großen Tombola und Tanz wurde bis in den Morgen gefeiert. Leider wurde die Gaststätte Anfang der achtziger Jahre dann geschlossen.

Die Jahre danach fanden die Weihnachtsfeiern der Mannschaften im Sportlerheim in Wentorf statt. Seit 1990 werden die Weihnachtsfeiern wieder in Rönfeldholz veranstaltet. Ab diesem Jahr wird jedes Jahr am Pfingstsonntag ein Volkswandertag vom TSV Wentorf durchgeführt. Von Anfang der achtziger Jahre bis Mitte der neunziger Jahre veranstaltete der TSV jährlich in Lütjenburg Hallenturniere für Frauen-, Herren- und Altherrenmannschaften. Seit 1997 findet jährlich ein Kleinfeldturnier für Frauen auf dem Sportplatz in Wentorf statt.

Ein Jahr später startete die Altherren ihr Kleinfeld-Sommernachtsturnier, welches seitdem auch jährlich veranstaltet wird.

 

Ehrungen

Es bekamen schon über hundert Vereinsmitglieder die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft im TSV Wentorf.

Die goldene Ehrennadel im Jahr 2006 für 50 Jahre Vereinstreue bekommen: Helmut Behrendt, Erwin Franzke, Wilfied Franzke, Otto Hinrichsen, Hans-Adolf Makoben, Peter Möller, Dieter Rönfeldt, Holger Stapelfeldt und Helmut Wulf.

 

Jugend- und Sportheim

1972 bis 1974 Bau des Heims

1980 Verlegung des Eingangsbereiches

1990 Bau einer zusätzlichen Damen-Toilette

1990 Errichtung eines Sitzungs- und eines Abstellraumes

Das Sportlerheim wird in Eigenbewirtschaftung des TSV Wentorf geführt.